|
Die Wahl des Architekten
Das eigene Haus bauen zu wollen, ist ein faszinierender Gedanke, ein Traum - zumindest für die Menschen, denen Wohnen mehr bedeutet, als nur ein Dach über dem Kopf zu haben.
Darüber, was dieser Traum für den einzelnen Bauherren bedeutet, gibt es natürlich ganz unterschiedliche Vorstellungen. Wer sich aber zum Bau eines Einfamilienhauses mit einem Architekten entscheidet, wer also ein Unikat bauen möchte, der wird ein charakteristisches, unverwechselbares Haus, Ausdruck der eigenen Lebensführung und des persönlichen Geschmacks - ein autobiografisches Zeichen haben wollen.
Mit diesen ersten, noch diffusen Überlegungen beginnt der Traum Gestalt anzunehmen. Es wird Vorbilder geben, Häuser, die einem besonders gut gefallen haben, Erinnerungen und Vorlieben, die sich im Kopf zu einem ersten Architekturgebilde formen. Zu diesem Zeitpunkt wird die Frage aufkommen, wer diese Vorstellungen in gebaute Realität umsetzen soll.
Das Anforderungsprofil, das der Auftraggeber eines Einfamilienhauses an seinen Architekten stellt, ist hoch. Am Anfang wird bei den meisten Bauherren daher die Qualifikation des Architekten als Entwerfer stehen. Sie zu beurteilen ist relativ einfach - ausgeführte Bauten sprechen für sich. Stolze Eigentümer eines gelungenen Hauses werden gern den Namen ihres Architekten weitergeben, wenn sie mit ihm zufrieden waren.
Ein Besuch in seinem Büro gibt schnell einen guten Eindruck über die Arbeitsatmosphäre. Bauen heißt, dass sich beide Seiten, Architekt und Bauherr, engagiert und vertrauensvoll auf die gemeinsame Arbeit einstellen.
|